HIV-1 ist die häufigste Form des menschlichen Immunschwächevirus. Es befällt vor allem Immunzellen (insbesondere CD4-T-Zellen) und kann, wenn es unbehandelt bleibt, das Immunsystem im Laufe der Zeit allmählich schwächen. HIV-1 ist der Hauptverursacher der globalen HIV-Epidemie und die Virusform, auf die sich die meisten Menschen beziehen, wenn sie von „HIV“ sprechen.

HIV-1 ist ein Virus, das Zellen des Immunsystems infiziert und schädigt. Mit der Zeit kann eine abnehmende Anzahl von CD4-T-Zellen die Fähigkeit des Körpers verringern, Infektionen zu bekämpfen. Ohne Behandlung kann die HIV-Infektion zu AIDS (erworbenes Immunschwächesyndrom) fortschreiten, dem fortgeschrittenen Stadium der HIV-Infektion.
HIV-1 kann durch Kontakt mit infiziertem Blut, Sperma, Vaginalflüssigkeiten und Muttermilch übertragen werden. Häufige Übertragungswege sind ungeschützter Geschlechtsverkehr, das Teilen von Nadeln/Spritzen sowie die Übertragung von der Mutter auf das Kind während der Schwangerschaft, der Geburt oder des Stillens. Eine Ansteckung erfolgt nicht durch beiläufigen Kontakt wie Umarmungen, das Teilen von Besteck oder die Benutzung derselben Toilette.
Selbsttests wie dieser erkennen Antikörper, die vom Immunsystem als Reaktion auf HIV-1 (und HIV-2) produziert werden. Antikörper sind nicht immer sofort nach einer Exposition nachweisbar, weshalb der Zeitpunkt entscheidend ist.
Nach einer möglichen Exposition kann es einige Zeit dauern, bis Antikörper nachweisbare Werte erreichen. Während dieser „Fensterperiode“ kann ein Test negativ ausfallen, selbst wenn eine Infektion vorliegt. Wenn die Exposition kürzlich erfolgte, ist es wichtig, den Test später zu wiederholen und/oder medizinischen Rat für eine geeignete Nachsorge einzuholen.
